Kreative Therapien für traumatisierte Kinder und Jugendliche
Gewalt, Missbrauch, Unfall oder der Verlust einer nahe stehenden Person – ein solches Erlebnis kann vor allem Kinder sprachlos machen. Gute Worte sind dann meist nicht genug, um das Erlebte zu verarbeiten.
Mit dem Projekt „Kreative Therapien für traumatisierte Kinder und Jugendliche“ ermöglicht Catania deutschlandweit Opfern häuslicher Gewalt oder sexueller Übergriffe nonverbale Behandlungsmethoden wie Kunst-, Musik- oder Reittherapien, wenn Krankenkassen und Jugendämter die Kosten dafür nicht tragen.
Kreative Methoden wie Kunst-, Reit- und Musiktherapie sowie tanz- und theatertherapeutische Ansätze fördern die emotionale Stabilität, stärken das Selbstwertgefühl und stützen das Selbstvertrauen. Kreativtherapien können den Patienten neue Zugangs- und Bewältigungswege aufzeigen, um traumatische Erlebnisse zu bearbeiten und in die eigene Biographie zu integrieren. Kreativtherapeutische Behandlungsformen, in denen weniger das gesprochene Wort, sondern mehr das sinnliche Erleben und das körperliche Sich-Ausprobieren im Zentrum stehen, sind darum ein wichtiger Bestandteil eines ganzheitlich ansetzenden therapeutischen Prozesses besonders bei jungen Traumapatienten.
Traumatisierte Kinder und Jugendliche können ergänzend zu einer psychotherapeutischen Regeltherapie eine kreativtherapeutische Behandlung erhalten, wenn der behandelnde Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut bei Catania einen Antrag auf Finanzierung dieser Kreativtherapie stellt. In Abstimmung mit dem Kreativtherapeuten umfasst die finanzielle Unterstützung dann bis zu 30 Therapieeinheiten.