Grundlagenliteratur zum Thema Trauma:

Butollo, W., Krüsmann, M., Hagl, M. (1998): Leben nach dem Trauma. Pfeiffer, München

Gibt es typische Verläufe von psychischen und körperlichen Anpassungsreaktionen auf schockierende Erlebnisse? Welche Umstände begünstigen, welche erschweren eine "Normalisierung", und gibt es psychologische Hilfestellungen, die eine neue, das traumatisierende Ereignis einbindende, psychische Stabilität auf neuem Niveau fördern können? Um diese Kernfragen geht es in dem Buch zur Posttraumatischen Belastungsstörung, das einen eigenen psychotherapeutischen Behandlungsansatz vorstellt. Dieser zielt auf die Wiederherstellung der Kontaktfähigkeit der traumatisierten Person und ist einem integrativen Therapiemodell auf lernpsychologischer und gestalttherapeutischer Basis verpflichtet.

Ehlers, A. (1999): Posttraumatische Belastungsstörung. Hogrefe, Göttingen

Das Buch gibt praktische Hinweise für die Diagnosestellung und Therapieplanung. Die Durchführung der Behandlung wird ausführlich und praxisorientiert erläutert. Zahlreiche Beispiele veranschaulichen die einzelnen Elemente der Therapie. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Darstellung der Verbindung des "imaginativen Nacherlebens" des Traumas mit kognitiven Therapiemethoden.

Fischer, G., Riedesser, P. (2003): Lehrbuch der Psychotraumatologie. UTB, Stuttgart

Dieses Lehrbuch fasst Wissensbestände zusammen, die bislang über zahlreiche Disziplinen verstreut waren: Allgemeine Gesetzmäßigkeiten traumatischen Erlebens ergeben sich aus neurobiologischen Forschungsergebnissen, klinischer Psychologie und psychosozialen Erkenntnissen.

Fischer, G. (2005): Neue Wege aus dem Trauma (mit Audio-CD). Walter-Verlag

Das Buch gibt praktische Hinweise für die Diagnosestellung und Therapieplanung. Die Durchführung der Behandlung wird ausführlich und praxisorientiert erläutert. Zahlreiche Beispiele veranschaulichen die einzelnen Elemente der Therapie. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Darstellung der Verbindung des "imaginativen Nacherlebens" des Traumas mit kognitiven Therapiemethoden.

Flatten, G., Hofmann, A., Liebermann, P., Wöller, W., Siol, T., Petzold, E. (2004): Posttraumatische Belastungsstörung, Leitlinie und Quellentext, 2. Auflage. Schattauer, Stuttgart

Das Buch wendet sich gleichermaßen an Kliniker, Praktiker und Forscher, die ihr Wissen in der Psychotraumatologie vertiefen wollen. Die gut strukturierte und informative Darstellung von Grundlagen, Forschungsergebnissen und Handlungsleitlinien verleiht dem Manual eine unmittelbare Praxisrelevanz und wird gleichzeitig dem Anspruch an eine fundierte wissenschaftliche Dokumentation gerecht.

Herman, J.L. (2003): Die Narben der Gewalt. Traumatische Erfahrungen verstehen und überwinden. Junfermann, Paderborn

Dieses Buch ist die Frucht von zwanzig Jahren Forschung und praktischer Arbeit mit Opfern von sexueller und häuslicher Gewalt und spiegelt auch die vielfältigen Erfahrungen mit zahlreichen anderen traumatisierten Patienten wider, vor allem mit Kriegsveteranen und Opfern von politischem Terror. Im ersten Teil des Buches wird das Spektrum menschlicher Reaktionen auf traumatische Ereignisse beschrieben, im zweiten Teil wird der Verlauf des Heilungsprozesses geschildert und ein neues Konzept für die Psychotherapie von traumatisierten Patienten entwickelt. Aussagen von Opfern und Fallbeispiele aus der umfangreichen Literatur illustrieren die Besonderheiten traumatischer Störungen und die Prinzipien der Behandlung. Dieses Buch gehört in den USA seit Jahren zu den wichtigsten und zugleich erfolgreichsten Büchern aus dem Bereich der Psychotraumatologie.

Hinckeldey, S. v., Fischer, G. (2000): Psychotraumatologie der Gedächtnisleistung. Diagnostik, Begutachtung und Therapie traumatischer Erinnerungen. Thieme, Stuttgart

Das Buch beschreibt, wie Gedächtnisstörungen unter dem Einfluss von Traumata zustande kommen und welche Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Gewaltverbrechen, lebensbedrohliche Unfälle oder Extrembelastungen sind traumatische Erfahrungen, die das Erinnerungsvermögen beeinträchtigen. Deshalb wird man den Aussagen psychisch traumatisierter Zeugen vor Gericht oder in Entschädigungsverfahren bislang oft in der Beurteilung nicht gerecht. Dieses Lehrbuch beschreibt, wie traumatische Erlebnisse die Gedächtnisleistung beeinflussen und welche Konsequenzen die Besonderheit der Gedächtnisstörungen für Diagnostik, Begutachtung und Psychotherapie hat.

Huber, M. (2003): Trauma und die Folgen. Trauma und Traumabehandlung, Teil 1. Junfermann, Paderborn

Schwerpunkt des Buches sind die Folgen von Langzeittraumatisierungen, die in der Kindheit begonnen haben und meist körperliche, emotionale und sexuelle Gewalt umfassen. Sie können komplexe Folgen haben: Schwierigkeiten im Umgang mit den eigenen Gefühlen und Impulsen, Unsicherheit bezüglich der eigenen Identität oder sogar Identitätsspaltungen, und Persönlich-keitsstörungen. Auch die Folgen organisierter Ausbeutung - Stichwort: rituelle Gewalt - von Kindern für deren seelische Entwicklung werden ausführlich dargestellt. Ergänzt wird der Band durch die Vorstellung bewährter Diagnose-Instrumente und umfangreiche Hinweise auf die internationale Fachliteratur zum Thema.

Huber, M. (2003): Wege der Traumabehandlung. Trauma und Traumabehandlung, Teil 2. Junfermann, Paderborn

Michaela Huber stellt in diesem Buch auf eine auch für Laien verständliche Weise die ethischen Grundlagen der Traumabehandlung dar und beantwortet die wichtigsten Fragen von Betroffenen und Therapeuten rund um das Behandlungsgeschehen. Ergänzend gibt sie Empfehlungen für KollegInnen und Angehörige von Traumatisierten, wie sie die "Mitempfindens-Müdigkeit" verhindern können. Im Anhang schließlich werden traumatherapeutisch arbeitende Kliniken und andere Institutionen empfohlen.

Maercker, A. (2003): Therapie der Posttraumatischen Belastungsstörungen. Springer, Berlin

Extremereignisse wie z. B. sexueller Missbrauch, Unfälle, Katastrophen, Kriege oder Folter können zu schweren posttraumatischen Belastungsstörungen führen. Psychologen und Mediziner finden hier fundierte Informationen zum Krankheitsbild und den Behandlungsmöglichkeiten. Das Lehrbuch fasst das gegenwärtige Wissen über Psychotraumatologie zusammen, das bislang über zahlreiche Disziplinen verstreut war, dabei behandelt es die Bereiche Ursache und Folgen, Prävention, Rehabilitation sowie die therapeutischen Möglichkeiten.

Müller, W., Scheuermann, U. (2004): Krisenintervention. Kohlhammer Verlag

Ein Handbuch für helfende Berufe: Psychologen, Ärzte, Sozialpädagogen, Pflege- und Rettungskräfte. Erfahrene Fachleute aus den unterschiedlichsten Tätigkeitsfeldern illustrieren praxisnah an Fallbeispielen, welches Handwerkszeug benötigt wird, um Menschen aus Krisen heraus zu helfen. Die Autoren zeigen auf, wie Notfall- und Krisenintervention lernbar und lehrbar ist, wie bei Gewalt und Trauma geholfen werden kann und welche Chancen und Grenzen das Internet für die "Krisenberatung online" bietet.

Resick, P.A. (2003): Stress und Trauma. Grundlagen der Psychotraumatologie. Huber, Bern

Patricia Resick gibt - zusammen mit dem deutschen Herausgeber ihres Buches (A.Maercker) - einen hervorragenden Einblick in den aktuellen Stand der Forschung zur Psychotraumatologie. Sie stellt die ganze Breite der psychischen Störungen dar, die durch Extremstress entstehen können, und zeigt an zahlreichen Beispielen, wie man diese behandelt.

Rothschild, B. (2002): Der Körper erinnert sich. Die Psychophysiologie des Trauma und der Traumabehandlung

Wie wirken traumatische Erlebnisse auf uns? Und wie gehen wir damit um? In leicht verständlichen Beschreibungen von Theorien und leicht anwendbaren Techniken eröffnet die Autorin dem interessierten Laien ein umfassenderes Verständnis seiner Lebenssituation und bietet dem Therapeuten den Raum, sein Wissen mit einer soliden theoretischen Grundlage anzuwenden und neue Interventionen zu entwickeln.

Van der Kolk, B., McFarlane, A.C. & Weisaeth, L. (2000): Traumatic Stress. Grundlagen und Behandlungsansätze. Junfermann, Paderborn

Van der Kolk ist einer der führenden Trauma-Forscher. Sein Buch, das er zusammen mit international führenden Spezialisten zusammengestellt hat, ist bereits zum klassischen Handbuch der Forschung und Behandlung posttraumatischer Belastungsstörungen geworden. Es stellt eine Fülle hilfreicher Hintergrundinformationen und Behandlungsmöglichkeiten unterschiedlicher Orientierungen vor.

ZPPM - Zeitschrift für Psychotraumatologie und Psychologische Medizin

ZPPM stellt sich die Aufgabe, Erkenntnisse der Psychotraumatologie in Disziplinen und Praxisfeldern zu verankern, die zusammenfassend als Disziplinen einer Psychologischen Medizin bezeichnet werden.

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