Literatur zum Thema Häusliche Gewalt:

Hansen, D. (1999): Traumatisierung von Frauen durch Gewalt. Folgen singulärer Viktimisierung im Vergleich zu denen sequentieller Viktimisierung.

Das Ausmaß und die Folgen alltäglicher Gewalt werden meist unterschätzt. Für die Opfer dieser Gewalt steht nur wenig Unterstützung zur Seite: Das soziale Umfeld ist meist überfordert und reagiert hilflos, professionelle Hilfe ist für viele nur schwer erreichbar. In dieser Untersuchung wird die Erfahrung von Gewalttaten (Viktimisierung) als Traumatisierung behandelt.

Mark, H. (2001): Häusliche Gewalt gegen Frauen. Ergebnisse einer Befragung niedergelassener Ärztinnen und Ärzte. Tectum Verlag.

Gewalt in Ehe und Partnerschaft ist auch in Deutschland für viele Frauen bittere Realität. Sie sprechen nicht darüber, aus Scham- oder Schuldgefühlen, aus Angst oder aufgrund von traditionellen Vorstellungen von Ehe und Familie. Die meisten betroffenen Frauen suchen zu irgendeinem Zeitpunkt eine Ärztin oder einen Arzt auf. Diese sind häufig die ersten, manchmal die einzigen Kontaktpersonen außerhalb der Familie. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte könnten eine Schlüsselstellung einnehmen bei der Identifikation häuslicher Gewalt, bei der Unterstützung der Opfer und bei der Prävention weiterer Misshandlungen. Die Autorin gibt zunächst einen Überblick über die im In- und Ausland vorliegenden Studienergebnisse zum Ausmaß und zu den Folgen häuslicher Gewalt. Danach werden die Ergebnisse der Berliner Befragung ausführlich dargestellt und daraus Ansatzpunkte für konkretes Handeln im Gesundheitswesen abgeleitet.

Becker-Fischer, M., Fischer, G., Düchting, C (1998): Neue Wege in der Hilfe für Gewaltopfer. Ergebnisse und Verfahrensvorschläge aus dem Kölner Opferhilfe Modell. Herausgegeben vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.

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