Theaterpädagogik: Aus dem Dunkel ins Licht - Improvisation und Schattenspiel

Durch das Schlüpfen in andere Rollen oder den Schutz der Leinwand können Kinder und Jugendliche traumatisierende Erfahrungen begleitend zur Therapie aus unterschiedlichen Perspektiven und der Distanz der "Bühne" betrachten, ihnen nachspüren, sie spielerisch umgestalten und eventuell loslassen.

Durch Improvisationen und das Spiel mit dem Schatten können Gewalterfahrungen kommunizierbar und symbolisch verarbeitet werden. Handlungsspielräume erweitern sich und Selbsthilfepotentiale dürfen ans Licht. Auch wenn der kreative Schaffensprozess im Vordergrund steht, beinhaltet das Einüben verschiedener Techniken, wie z.B. Stimmtraining und bewusster Umgang mit Sprache, eine präventive und nachsorgende Stärkung der verletzten Persönlichkeiten: z.B. durch den Ausbau der Fähigkeit, Anderen gegenüber Grenzen zu setzen oder "ja" zu sagen zu sich selbst.

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